Feiertage zwischendurch sind ja wirklich eine tolle Sache! So bleibt zwischen allem Gewusel und Gearbeite Zeit sich mit lieben Menschen zu treffen und gemeinsame Unternehmungen in Angriff zu nehmen. Die Kleine Idee gehört mittlerweile ja quasi zur Familie und durfte am freien Donnerstag mit. – Am Anfang musste sie ja noch mit: “Och nöööö, wenn wir da jetzt wegfahren, dann können wir ja gar nicht weiterwuseln und verlieren einen ganzen Tag!” Die Erklärung, dass es sich bald ausgewuselt hat, wenn wir zwischendurch nicht mal eine Pause machen, hatte sie zwar nicht ganz überzeugt, aber sie fügte sich ihrem Schicksal und hoffte auch ein klein wenig, dass an meinem Versprechen auf einen tollen Tag mit tollen Menschen etwas dran sein könnte. So ging es denn endlich los… Ziel war der Hohenkrähen im Hegau!
Eine kleine gemütliche Wanderung über Stock und Stein stand an und neben tollen Aussichten bot auch das Wetter jede Menge Abwechslung für die Kleine Idee. Da gab’s ordentlich Sonne, drückende Hitze und zwischendurch immer mal wieder einen kleinen Schauer.
Bevor die Kleine Idee den Hohenkrähen auch nur gesehen hatte, wurde sie heiß gemacht, dass sie heute den Poppele treffen würde und dass sie sich ja vor ihm in Acht nehmen soll… Herje, war sie da aufgeregt und hielt zwischen all den Ruinensteinen die Augen und Ohren offen. Denn erschreckt oder gar weggeschnappt wollte sie auf gar keinen Fall werden. Der Donnerstag war allerdings ein poppelefreier Tag und so liest die Kleene gerade fleißig ein paar Sagen auf jener Seite nach und ist wahnsinnig erleichtert, dass der Burggeist im Grunde genommen gar kein böser ist. Hapü!
(Alle Sagen vom Poppele könnte man in jenem kleinen Buch nachlesen: “Burggeist Poppele vom Hohenkrähen” von Max Rieple…)
Den Abend ließen die Kleine Idee, ich und unsere lieben Gastgeber schließlich mit Grill und Spiel inklusive Spaß ausklingen. Als es irgendwann ans Heimfahren ging, war die Kleene dann doch ganz schön traurig, dass die Zeit so schnell verflogen ist…




